Konflikte am Arbeitsplatz sind nichts Ungewöhnliches und können sich, wenn sie konstruktiv gelöst werden, sogar positiv auf die Arbeit auswirken. Mobbing liegt erst vor, wenn folgende Voraussetzungen gegeben sind:
- Jemand wird von Kollegen / Vorgesetzten angefeindet, schikaniert oder diskriminiert.
- Es besteht eine klare Täter-Opfer-Beziehung.
- Die feindseligen Handlungen werden über einen längeren Zeitraum (mehrere Monate) häufig und systematisch vorgenommen.
- Es gibt für die Handlungen keinen rechtlich zulässigen Grund, trotzdem soll jemand aber z.B. zur Aufgabe seines Arbeitsplatzes gezwungen werden.
Heinz Leymann hat Anfang der 90er Jahre einen Katalog mit den 45 häufigsten Mobbing-Handlungen geschaffen (vollständiger Katalog auf der Website des ver.di Bildungswerks Hessen). Die Angriffe haben in der Regel folgende Zielrichtungen:
- Schädigung des beruflichen u. sozialen Ansehens
- Einschränkung der Kommunikationsmöglichkeiten
- Verschlechterung der Arbeitsbedingungen
Vorgesetzte mobben meist, indem sie Zuständigkeiten oder Aufgaben entziehen, systematisch Leistungen abwerten oder sinnlose bzw. über-/unterfordernde Arbeitsaufträge erteilen. Ziel ist immer, die betroffene Person psychisch zu destabilisieren und möglichst in die Eigenkündigung zu treiben.
Unser Beratungs- und Coaching-Angebot hilft Ihnen, sich hiergegen wirksam zu wehren. In einem Selbsttest können Sie überprüfen, ob Sie gemobbt werden.
